Benjamin

hier könnte etwas biographisches stehen


Beiträge von Benjamin

Neue Brille. Neuer Mensch – Die größte kapitalistische Haschplantage!

Neue Brille. Neuer Mensch – Die größte kapitalistische Haschplantage!Wieder einmal möchte ich euch eine lustige Werbekampagne von der liebgewonnenen Agentur Jung von Matt vorstellen. In diesem geht es um eine Rede des kommunistischen Politikers Erich Honecker vor der berühmten DDR-Volkskammer. Das besondere an diesem Spot ist, dass daran gearbeitet und zum Beispiel die bekannte VEB-Brille des Politikers ersetzt wurde. Und zwar durch eine Hippiebrille, die mit gelb gefärbten Gläsern versehen ist. Dementsprechend wurde auch die Thematik seiner Rede verändert. Anstatt Produktionsziele der Werktätigen anzuvisieren, will er typische Ziele der Hippiezeit umsetzen.
Mehr >

Tea Partay von Smirnoff

Tea Partay von SmirnoffIn letzter Zeit sind immer mal wieder Videospots erschienen, die musikalisch begleitet wurden, sei es durch Rap & Hip-Hop oder Rock. Dass dies keine Erfindung des letzten Jahres ist, beweist uns der Wodka-Hersteller Smirnoff. Dieser hat im Jahre 2006, um sein Produkt „Tea Partay“ zu promoten, ein Musik-Video produziert, das genau auf die musikalischen Elemente zurückgreift, wie die Videos der letzten Monate. In dieser viralen Marketing Werbung geht es um einen Haufen „weißer und reicher Jungs“, die über das Wodka-Produkt rappen.
Mehr >

Sixt und Sarkozy

siSixt und SarkozyWie Ihr sicherlich wisst, ist der Autovermieter Sixt bekannt für seine provokanten Werbungen. Nun ist wieder eine neue Kampagne gestartet worden. Diesmal geht es um den französischen Staatspräsidenten Nicolas Sarkozy, der hinhalten muss. Was hat Sixt nun mit dem Politiker zu tun, werdet Ihr euch sicherlich fragen. Die Antwort liegt nicht unbedingt bei ihm, sondern es geht um den Größenunterschied zwischen seiner Ehefrau und ihm. Satte zehn Zentimeter ist Carla größer als sein Ehemann. Dies ist ein bedeutender Grund für Sixt daraus eine Kampagne zu basteln.
Mehr >

Verhütung gegen AIDS

Verhütung gegen AIDSIm Fernsehen oder auf Plakaten sehen wir immer mal wieder Aktionen, die den Menschen dazu bringen sollen, behutsamer mit dem Geschlechtsverkehr umzugehen. Sie fordern dazu auf, Verhütungsmittel wie Kondome einzusetzen, um die Gefahr der AIDS-Krankheit zu minimieren. Doch wenn wir tagtäglich mit dieser Art von „Werbung“ konfrontiert werden, nehmen wir als Menschen diese nicht mehr so wahr wie es eigentlich der Fall sein sollte. Aus diesem Grund wurde eine neuartige Kampagne produziert, die wieder die Aufmerksamkeit der Menschen zurückholen soll. Und zwar geht es um eine Comic-hafte Darstellung der ganzen Problematik.
Mehr >

Möchtest du der Chef sein?

Möchtest du der Chef sein?Hier ist eine weitere virale Kampagne, allerdings ist sie diesmal von der Sparkasse. Da Erotik bei den Betrachtern generell immer sehr gut ankommt, hat man sich gedacht, warum man nicht eine Kampagne dieser Art kreieren sollte. In diesem Video geht es um eine junge, hübsche Dame, die in der Bar den Chef sprechen möchte. Allerdings trifft sie an der Bar nicht den Chef, sondern nur einen gewöhnlichen Barkeeper, der ihr nicht weiterhelfen kann. Den Grund könnt Ihr beziehungsweise solltet Ihr selber herausfinden. Schaut es euch mal an. Es lohnt sich.
Mehr >

Guerilla Marketing: … und „Schuss“

Wer der Meinung ist, dass Bücher und alles Drumherum langweilig und fade erscheint, der hat sich noch nicht mit dem Guerilla Marketing auseinandergesetzt. Unter Zuhilfenahme extrem ausgefallener und dennoch kostengünstiger Werbemaßnahmen kann man die merkwürdigsten und dennoch wirkungsvollsten Werbekampagnen starten.

Es gibt langweilige Buchmessen, lang andauernde Buchvorlesungen und vieles mehr – um damit die Jugend ans Lesen zu bringen, reichen diese Gegebenheiten jedoch nicht aus. Auch Bücherjournale und Co. können hier nur schwerlich Anreize bieten, die den Jugendlichen das Lesen näherbringen.

Das Guerilla Marketing jedoch hat es mit nur einem  Mailing sicherlich geschafft, einen glatten Durchschuss zu landen …

500 Mal schoss man in der einfallsreichen und mutigen Werbeagentur auf die Mailings, um einen echt aussehenden Durchschuss herzstellen, schließlich vermochte diese Guerilla Werbung nur einzuschlagen, wenn man den Schuss so real wie nur möglich gestaltete. Das ist der Werbeagentur gelungen … vorzüglich!

Das Ergebnis sind Werbe-Mailings, die es in sich haben – damit kann man auch Jugendliche auf seine Seite bringen, selbst wenn man für etwas so langweiliges wirbt wie Bücher (in den Augen der meisten Jugendlichen).

Dieses Guerilla Marketing wurde gefunden auf: guerilla-marketing-blog.de

http://www.guerilla-marketing-blog.de/Voller+Einsatz+Bei+Der+Verzierung+Zerschossenes+Mailing.aspx

Werbung im Stil von Comedystreet

Comedystreet, die bekannte Unterhaltungssendung auf ProSieben mit Simon Gosejohann, die seit 2002 ausgestrahlt wird, macht es vor: unverzeihliche Fun-Provokationen sind lustig, bleiben in den Köpfen haften und erzeugen Aufsehen! In jeder Serienfolge springt Gosejohann in den atemberaubendsten Kostümen und Outfits auf der Straße herum und erschreckt Menschen, erzeugt erstaunte Gesichter und fordert große Lacheffekte. Diese Serie merkt man sich einfach und ebenso den Serienmacher ProSieben. Dieses Phänomen heißt „Schock“, denn oftmals schockt Gosejohann seine „Opfer“ auf der Straße, bevor sich das breite Lächeln auf dem Gesicht äußert, diese Menschen vergessen den Tag niemals.

Auch die Werbung, insbesondere das Virale Marketing, schätzt dieses Phänomen und stützt daher ihre Kampagnen auf provokative, auffällige und dennoch extrem günstige Werbemaßnahmen, die direkt im Alltag eines jeden auftauchen, teilweise sogar mit Ereignissen aus dem Alltag vermischt werden.

Wer würde nicht auf eine Jeanshose in überdimensionaler Größe achten, die durch die Innenstadt marschiert, auch wenn dieses Highlight nicht in Deutschland stattfand?

Das virale Marketing ist eine relativ junge Form der Werbung, vielleicht könnte man sogar vermuten, dass ein Teil dieser Marketingideen geschichtlich aus Comedy-Serien wie Comedystreet entsprungen sind? Oder umgekehrt?

Ebenso wie Comedystreet ist auch das Virale Marketing noch nicht in aller Munde, obwohl es im Grunde einen „Knaller“ darstellt.

Während Comedystreet wohl eher eine anderweitige Zielgruppe anspricht wie die ARD Tagesthemen, muss auch nicht jeder Mensch diese Serie gesehen haben. Die Auswahl des Zielpublikums reicht völlig aus, um diese Sendung in Erfolg zu tauchen.

Ebenso verhält es sich mit Virale Marketing. Während ältere Generationen wohl eher den Schock-Effekt einer Guerilla-Werbekampagne wahrnehmen, erkennen jüngere Generationen schnell den Sinn und merken sich diesen Auftritt.

Virales Marketing richtet sich also an bestimmte Zielgruppen, wie jede andere Werbekampagne auch.

Werbung wirbt für Virales Marketing

Wie schade ist es, dass die Werbebranche nicht für sich selbst wirbt! Jedenfalls sieht man keine TV-Spots mit werblichem Inhalt für die Werbemacher hinter den Kulissen! Während Marketingabteilungen und Werbeagenturen alle Hebel in Bewegung setzen, um ihren Kunden, mithin Mittelstands- und Kleinunternehmen, exquisite Werbekampagnen auszuarbeiten, vergessen sie scheinbar ihre eigenen Belange. Wo sieht man schon Werbeplakate mit großen Aufforderungen, sich in einer Werbeagentur zu melden? Wer läuft schon mit einem Slogan „Werbung tut gut“ nackt durch das Stadion? Warum findet man keine Werbe- bzw. Marketingagentur, die es ähnlich herausschreit wie  „Geiz ist geil“ oder „Ich bin doch nicht blöd!“?

Mag es daran liegen, dass Werbeagenturen und Co. ihre Ressourcen und Repertoires gänzlich für werbende Unternehmen jeglicher Art aufopfern? Oder ist es schlichtweg die Tatsache, dass der Werbemacher letztendlich im Hintergrund verweilt, während das werbende Unternehmen im Mittelpunkt steht, so dass Werbeagenturen einfach keine Werbung für sich benötigen?

Dabei ist es so einfach, eine einschlagende Werbung für Werbung zu vollbringen, wie man bei Youtube unschwer erkennen kann.

Das Video zeigt doch ziemlich deutlich und interessant, dass man auch die Werbung durch Virales Marketing bewerben kann! Wer kennt sie nicht – die Star Wars Episoden? Wer schaut sich nicht auch gerne die „Verarschungen“ an, die man sich ohnehin viel besser merken kann als die Originale? Und warum? Weil diese Verzerrung des Originals einfach einschlägt! Sie ist etwas Besonderes, etwas Merkenswertes und vor allem: etwas Witziges!

Werbung für Werbung kann so einfach sein! Wir freuen uns auf weitere Darbietungen durch Werbemacher für die Werbung!

Wer macht hier die Musik?

Ein Werbespot soll Werbung machen. Werbung für ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung. So weit so gut. Wenn aber Musik für den Spot verwendet wird, dann kann es zu ganz unerwarteten Nebeneffekten kommen. Denn in der Geschichte der Werbung ist es bereits passiert, dass das beworbene Produkt zwar zu einem Flop wurde, die Musik aus dem Spot aber zu einem Hit.

In den meisten Fällen wird für Werbespots auf bereits bekannte Melodien oder Songs zurückgegriffen. “What a wonderful world” von Louis Armstrong zum Beispiel ist in den letzten Jahren mehr als einmal in Werbespots verwendet worden. Kein Wunder, das Lied ist weltbekannt und es hat eine wunderbare Botschaft. So ist zumindest schon mal der Sound im Spot vertraut, von anerkannt hoher Qualität und mit einem garantiert positiven Lebensgefühl besetzt. Aus diesem Song kann auch der beste Spot keinen Hit mehr machen, denn er ist ja sowieso schon ein Evergreen. Der Spot kann den Song aber in das Bewusstsein einer neuen Generation katapultieren und ihm so zu neuen Umsatzhochs verhelfen.

Ähnliches gilt auch für klassische Musik, wie sie derzeit besonders in der Autowerbung eingesetzt wird. Wo ein besonders schönes Autos durch eine besonders schöne Landschaft zu einem, na Sie wissen schon, Ausschnitt aus einer Sinfonie von Brahms fährt, da wird das Interesse des Zuschauers geweckt. Vielleicht nicht unbedingt an dem Fahrzeug, aber an der Musik. Auch so kann man die Einspielung einer neuen Gesamtaufnahme unterstützen.

Richtig fetzig wird es, wenn ein Stück eigens erst durch einen Werbespot berühmt wird und es über diesen Umweg in die Charts schafft. So geschehen in Großbritannien mit dem Weihnachtsspot für die Drogeriekette Boots und dem Song “Here come the girls”, mit dem wenig später die Sugarbabes einen Riesenhit landeten.

Werbestrategien in Zeiten der Krise

Nie war sie so wertvoll wie heute, jedenfalls für Großunternehmen: Die Rede ist von der Werbung, die in Zeiten der Krise immer wieder ins Gerede kommt. Denn wenn in großen Betrieben drastische Einsparungen oder gar Entlassungen zur Diskussion stehen, dann wird von Arbeitnehmerseite gern der Werbeetat als geeigneteres Mittel zum Sparen ins Feld geführt. Untersuchungen beweisen jedoch, dass das zu kurz gedacht ist und es für die Zukunft eines Unternehmens fatal wäre, in der Krise auf Werbung zu verzichten.

Was im September 2008 mit dem Zusammenbruch der US-Bank Lehman Brothers begonnen hat, hat nicht zur ersten Rezession im Nachkriegsdeutschland geführt. Wirtschaftswissenschaftler haben in vorangegangenen Rezessionen das Werbeverhalten großer Firmen (in aller Regel so groß, dass sie an der Börse notiert waren) untersucht und herausgefunden, dass allein die Beibehaltung eines Etats schon zu einer größeren Wahrnehmung der Werbemaßnahmen führt. Das kommt daher, weil die Konkurrenz ihre Werbung herunterfährt oder sogar ganz darauf verzichtet. Wenn auch Werbung nicht sofort zu einem Umsatzsprung führt, so schützt sie doch den Wert einer Marke und auch – in gewissem Rahmen – den Wert der Börsennotierung. Werbung bedeutet Stärke, Stärke schafft Vertrauen. Sowie es mit der Wirtschaft nach der Krise wieder aufwärts geht, werden jene Firmen gestärkt und unangefochten weitermachen, die auch in schlechten Zeiten Marktpräsenz gezeigt und Werbung betrieben haben.