TV Werbung
Tata Docomo & BuddyNet
26. Feb
Vielleicht kennen die einen oder anderen den Social Networking-Dienst BuddyNet. In diesem Netzwerk könnt Ihr euch mit Freunden unterhalten, Musik austauschen oder andere Social Networks mit Hilfe des freien Browsers für mobile Endgeräte aufrufen. Also so ziemlich alles was ein Social-Dienst heutzutage anbietet. Interessanter ist deswegen, dass derzeit zwei TV-Promotionen am Laufen sind, die Ihr auf keinen Fall verpassen solltet.
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Bud Light – Zwischen Tod und Leben
10. Feb
Die Werbung zu Bud Light ist ideal dafür geeignet, um mal bei einem traurigen Spektakel oder glücklichem Anlass zum Getränk zu greifen. So oder so ähnlich dachten sich auch die kreativen Köpfe des Werbevideos. Denn die Werbung wurde während des diesjährigen Super Bowls gezeigt und handelt über eine Sternenwarte, die in Erfahrung bringen konnte, dass in absehbarer Zeit ein Komet auf die Erde fällt. Viel Zeit bleibt den Wissenschaftlern nicht mehr übrig, um die Menschen zu alarmieren. Daher hat man sich gedacht, dass man einfach mal eine Party macht: Mit Bud Light.
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Dosenthunfisch aus den 70ern
06. Feb
Ich hätte nie gedacht, dass Japanische Werbevideos so unkreativ gestaltet sein können. Denn hinter dem Dosentunfisch Video aus den 70ern ist keinerlei Kreativität zu entdecken. Außerdem bleibt es mir ein Rätsel, was Star Wars mit Dosenthunfisch zu tun. Vielleicht hat der Hype aus dieser Zeit die Marketingexperten dazu gebracht, ein Video daraus zu drehen. Nichtsdestotrotz möchte ich euch das Video nicht vorenthalten und stelle es euch daher zur Verfügung.
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Walmart Clown Werbung
31. Jan
Walmart kreierte eine sehr lustige Promotion mit einem „Clown“, die ganz Amerika zum Lachen brachte. Diese erschien während des Football-Spiels Vikings gegen Saints Sonntag Nachts. In dieser Werbung geht es um eine Geburtstags-Party für Kinder, bei dem die Mutter ihrer Freundin erzählt, wie viel Geld sie und ihr Ehemann beim Shoppen im Walmart gespart haben. Sie hatten sogar so viel Geld, sodass sie sich einen Clown leisten konnten. Mit diesen Worten erscheint der Clown im Wohnzimmer.
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Alkoholisiert am Steuer…
20. Dez
Ist euch schon aufgefallen, dass in der Winterzeit die Zahl der Kampagnen gegen Alkohol am Steuer stark zunehmen? Die Kampagnen sind natürlich in erster Linie dafür da, um wenigstens ein paar Menschen davon zu überzeugen, nicht alkoholisiert sich ans Steuer zu setzen und stattdessen ein Taxi zu nehmen. Bei der Kampagne, die ich euch vorstellen möchte, geht es um zwei verschiedene Welten von zwei verschiedenen Menschen und demnach auch zwei verschiedenen Schicksalen. Mit sehr viel Harmonie und Glückseligkeit wird eine erstklassige Darstellung geboten. Dass der Ausgang der gezeigten Geschichte nicht positiv ausgehen wird, kann sich wohl jeder vorstellen.
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Parisienne von Yves Saint Laurent mit Kate Moss
12. Dez
Da Weihnachten immer näher rückt, sehen wir immer mehr Werbespots, die für Parfüms werben. Viele der Werbungen finde ich durchaus gut gelungen, jedoch gibt es ein Werbevideo, das von den anderen weit heraussticht. Es geht um das Produkt Parisienne von Yves Saint mit dem Model Kate Moss. Sie sitzt auf dem Rücksitz eines Fahrzeugs und schafft es so einfach mit ihrem Blick und ihrer Selbstdarstellung die Aufmerksamkeit des Betrachters auf sich zu ziehen. Dabei ist auch zu erwähnen, dass die Werbung keinerlei Aufdringlichkeit noch Naivität aufweist, sondern einfach nur einen Sexy-Auftritt. Klasse!
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Axe – So sieht Schicksal aus
22. Nov
Eine wundervolle Werbung von Axe ist derzeit am Laufen. Die neue Kampagne von Axe in Bueros Aires sorgt für ihr Produkt Dark Temptation eine Furore in der Werbungs-Branche.
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Wer macht hier die Musik?
13. Okt
Ein Werbespot soll Werbung machen. Werbung für ein bestimmtes Produkt oder eine Dienstleistung. So weit so gut. Wenn aber Musik für den Spot verwendet wird, dann kann es zu ganz unerwarteten Nebeneffekten kommen. Denn in der Geschichte der Werbung ist es bereits passiert, dass das beworbene Produkt zwar zu einem Flop wurde, die Musik aus dem Spot aber zu einem Hit.
In den meisten Fällen wird für Werbespots auf bereits bekannte Melodien oder Songs zurückgegriffen. “What a wonderful world” von Louis Armstrong zum Beispiel ist in den letzten Jahren mehr als einmal in Werbespots verwendet worden. Kein Wunder, das Lied ist weltbekannt und es hat eine wunderbare Botschaft. So ist zumindest schon mal der Sound im Spot vertraut, von anerkannt hoher Qualität und mit einem garantiert positiven Lebensgefühl besetzt. Aus diesem Song kann auch der beste Spot keinen Hit mehr machen, denn er ist ja sowieso schon ein Evergreen. Der Spot kann den Song aber in das Bewusstsein einer neuen Generation katapultieren und ihm so zu neuen Umsatzhochs verhelfen.
Ähnliches gilt auch für klassische Musik, wie sie derzeit besonders in der Autowerbung eingesetzt wird. Wo ein besonders schönes Autos durch eine besonders schöne Landschaft zu einem, na Sie wissen schon, Ausschnitt aus einer Sinfonie von Brahms fährt, da wird das Interesse des Zuschauers geweckt. Vielleicht nicht unbedingt an dem Fahrzeug, aber an der Musik. Auch so kann man die Einspielung einer neuen Gesamtaufnahme unterstützen.
Richtig fetzig wird es, wenn ein Stück eigens erst durch einen Werbespot berühmt wird und es über diesen Umweg in die Charts schafft. So geschehen in Großbritannien mit dem Weihnachtsspot für die Drogeriekette Boots und dem Song “Here come the girls”, mit dem wenig später die Sugarbabes einen Riesenhit landeten.
Ein Slogan für die Selbstbehauptung
13. Okt
Es passiert ganz unmerklich. Man schnappt einen Spruch im Fernsehen auf ohne ihn eigentlich besonders gut oder besonders schlecht zu finden. Hört ihn immer und immer wieder in der Werbung und schwupps, eines schönen Tages ertappt man sich dabei, dass man den Spruch selbst verwendet hat. Für den Texter, der hinter einem solchen Slogan steht, ist das ein toller Erfolg. Ob das in gleichem Maße auch für das Produkt gilt, das mit dem Slogan beworben wird, dürfte dagegen weniger sicher sein.
Eines der jüngsten Beispiele eines wirklich durchschlagenden Slogan-Erfolges landete der internationale Kosmetikriese L’Oréal mit der Zeile “Weil wir es uns wert sind”. Dieser Slogan war so gut, dass er sogar in Abwandlungen wie “Weil Sie es sich wert sind” und “Weil ich es mir wert bin” in den Spots mühelos wiedererkannt wurde. Mit dem Spruch wird für völlig unterschiedliche Produkte wie Haarspray und Lippenstift, Pflegecreme oder Make-up geworben. Die Botschaft ist klar – mit dem Kauf der Produkte wächst die Selbstachtung. Draußen im richtigen Leben wurde das zu einem Statement von Selbstliebe und Selbstbehauptung; ein schnippischer Unterton immer inklusive. Den wirklichen Ritterschlag bekam der Slogan aber von der Konkurrenz. Lange und verzweifelt hart muss gearbeitet worden sein, bis L’Oréals Mitbewerber Garnier schließlich ebenfalls wunderschöne Geschöpfe in ganz ähnlichem Stil für ein Kosmetikprodukt vor die Kamera schickte und dann in der Schlussfrequenz hauchen ließ “Denk an Dich!”. Die Botschaft? Tja, irgendwie genau dieselbe wie “Weil ich es mir wert bin”. Und welche Pflegecreme ist jetzt besser??
Ganz Großbritannien ist im Erdmännchen-Fieber
13. Okt
Es ist Tag für Tag das gleiche Spektakel im Londoner Zoo. Nicht das Gehege mit den im Juni geborenen Löwenbabys ist die große Attraktion, sondern das vergleichsweise unscheinbare Areal der Erdmännchen (engl.: meerkat) Und so süß sie auch sind – es ist nicht das Verdienst der Erdmännchen selbst, dass die Besucher sich in Dreierreihen drängeln, um einen Blick auf die possierlichen Tierchen zu erhaschen. Verantwortlich dafür ist vielmehr ein animiertes Erdmännchen, dass seit Monaten der erklärte Werbeliebling der Briten ist. Wenn “Alexander” auf den Bildschirmen auftaucht, hat das Schimpfen über die Werbeunterbrechung sofort ein Ende. Der pfiffige kleine Erdmann mit osteuropäischem Akzent hat im Werbespot eine Website ins Leben gerufen, auf der man Erdmännchen vergleichen kann. Nun muss er aber immer häufiger feststellen, dass seine Web-Besucher dort die Preise und Konditionen für Autoversicherungen vergleichen möchten. Warum? Nun, sie vertippen sich und verwechseln “www.comparethemeerkat.com” mit “www.comparethemarket.com“. Klar, dass Alexander auf Abhilfe sinnt und den Zuschauern den Unterschied zwischen beiden Websites klarmacht. Zum Schluss kommt er dafür ganz nah an die Kamera, knipst ein Auge zu und lässt ein ermutigendes “simple!” folgen. Mimik und Gestik von “good old Alexander” werden inzwischen im Alltagsleben auf der Insel jeden Tag zehntausendfach kopiert und sorgen damit nicht nur für richtig gute Laune, sondern dürften auch dem Auftraggeber des Spots (inzwischen ist daraus eine Serie von vier geworden) riesigen Erfolg beschert haben.
Der Markt für Autoversicherungen ist im Vereinigten Königreich hart umkämpft. Die Wirtschaftskrise hat die Briten mit ungleich größerer Wucht als die anderen europäischen Länder erfasst, da die Banken auf der Insel stark mit US-amerikanischen Banken verbandelt waren. Nun wird die Zeche bezahlt – mit horrenden neuen Staatsschulden, Firmenpleiten und Arbeitsplatzverlusten. Die Briten müssen den Gürtel enger schnallen und auf jeden Penny achten. Websites, auf denen Preise verglichen werden, sind deshalb populär. Mit immer neuen Ideen versuchen die Agenturen, die Seiten ihrer Auftraggeber zu pushen. Derzeit ist freilich nicht abzusehen, dass irgendeine Kampagne auch nur im Ansatz “Alexander” den Rang ablaufen kann. Und das dürfte auch für die Erdmännchen im Londoner Zoo bedeuten, dass sie noch lange im Zentrum der Aufmerksamkeit bleiben werden.